| Und hier nun einige Interessante
Infos zu Einstellungen und Optiemierung des PC. |
| ----------DDC-FÄHIG Eine Pause beim Booten kann an der Grafikkarte liegen: Sie versucht, sich mit dem Monitor per DDC zu verständigen. Wenn der Monitor nicht DDC-fähig ist, geht's erst nach einer Timeout-Zeit weiter. Ärgerlicher weise läßt sich das nicht per INI-Eintrag abschalten. Man kann es aber in der Registry versuchen: HKEY_LOCAL_MACHINE/ SYSTEM/ CurrentControlSet/ Services/ Class/ Display/ < nnn >/ Default. Das "nnn" ist eine 4-Stellige Zahl (0000,0001,0002...), je nach der Anzahl der verwendeten Graphik-Karten und -Treiber. Finden Sie dort den Eintrag "DDC" und falls er auf "1" steht, stellen Sie ihn auf "0". Nun sollte es keine Pause mehr geben. |
| ----------WINSTART.BAT Beim Start von Windows, sucht Windows immer nach der Datei "WINSTART.BAT". Findet Windows diese Datei, wird sie automatisch ausgeführt. Auf den meisten Rechnern ist diese Datei aber nicht vorhanden, so das Windows erst mal alle Ordner nach dieser Datei durchsucht und dann erst den Bootvorgang weiter fortsetzt. Legt man nun diese Datei WINSTART.BAT im WINDOWS Ordner an (z.B. mit den Inhalt "@echo off"), wird die Suche nach dieser Datei verkürzt. Bei den heutigen schnelle Festplatten wird es wohl nicht mehr einen so großen Zeitgewinn bringen. Wenn Sie aber noch mit einer alten Festplatte arbeiten, können Sie damit doch schon einige Zeit einsparen. |
| ------------STARTMENÜ
AUFRUFEN Unter Windows 98 können Sie zwar immer noch wie bei Windows 95 mit der Taste F8 das Startmenü aufrufen, da aber hier standardmäßig die Wartezeit von 2 Sekunden nicht eingeschaltet ist, ist es nicht gerade leicht rechtzeitig die Taste zu drücken. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit das Menü aufzurufen: a) Beim (Neu)Start linke STRG-Taste drücken, daraufhin erschient das Win98 Startmenü mit der Auswahl 1. Protokolliert (bootlog.txt), 2. abgesicherter Modus, 3. Einzelbestätigung ... usw. b) Beim (Neu)Start linke Umschalt-Taste drücken, daraufhin startet Win98 im abgesicherten Modus. |
| ------------Datei
Zugriff Bei jeden Zugriff auf eine Datei, wird von Windows das Attribut für das Datum des lezten Zugriffs erneuert. Mit folgendem Eintrag je Partition in der CONFIG.SYS kann dies umgangen werden und so mit ggf. der Zugriff auf Festplatten (jeder gesparter Zugriff bedeutet auch in der Regel Beschleunigung) beschleunigt werden: Syntax: ACCDATE=[Laufwerk]- Beispiel: ACCDATE=C- In diesem Beispiel wird der Zugriff für das Laufwerk C abgeschaltet. |
| ----------AUSLAGERUNGSDATEI Einige Leute haben NT und Windows 95/98 auf einen Rechner Installiert. Dabei ist es Ärgerlich das beide Systeme eine andere Auslagerungsdatei benutzen und dadurch den doppelten Speicherplatz belegen. Um für beide Systeme nur eine Auslagerungsdatei benutzen zu können gehen sie vor: Unter NT Legen Sie die Auslagerungsdatei auf einem Windows 95/98 Laufwerk ab ("Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Virtueller Arbeitsspeicher"). Die Anfangsgröße und Maximalgröße müssen identisch eingestellt werden. Unter Windows 95/98 Legen Sie unter Windows 95/98 die Auslagerungsdatei an die selbe Stelle ("Systemsteuerung" -> "System" -> "Leistungsmerkmale" -> "Virtueller Arbeitsspeicher"), auch hier muß die Anfangs- und Maximalgröße identisch eingestellt werden. Außerdem müssen sie in der "system.ini" folgendes eintragen: [386Enh] PagingFile=C:\PAGEFILE.SYS PagingDrive=C: MinPagingFileSize= |
| --------------------Kennwörter Wenn man für Internetverbindungen die Kennwörter abgespeichert hat, hat man unter Windows nicht mehr die Möglichkeit, diese Kennwörter auch mal wieder zu löschen. Es gibt aber zwei Möglichkeiten diese Kennwörter zu entfernen. 1. Sie löschen alle "*.PWL" Dateien auf Ihrem Rechner, damit werden aber alle Kennwörter gelöscht 2. Sie Installieren von der Windows 95/98 CD aus dem Verzeichnis "\Admin\Apptools\Pwledit" bei Windows 95 bzw. "\Tools\Reskit\Netadmin\Pwledit" bei Windows 98 über -> "Systemsteuerung" -> "Software" -> "Windows-Setup" -> "Diskette" gehen Sie hier nun in das entsprechende Verzeichnis und wählen Sie dann den "Kennwortlisteneditor" aus. Nach der Installation finden Sie das Tool unter "Start" -> "Programme" -> "Zubehör" -> "Systemprogramme" -> "Kennwortlisteneditor". Mit diesen Programm haben Sie die Möglichkeit einzelne Paßwörter zu löschen. |
| ---------------------Konfiguration Bei Windows 98 finden Sie im Verzeichnis "WINDOWS\SYSTEM" das Programm "MSCONFIG.EXE". Mit diesen Programm können Sie einfach, einige Einstellungen von Windows 98 verändern. Sollte das Programm nicht installiert sein, können Sie es aus folgenden CAB-Dateien entpacken: WIN98_27.CAB msconfig.chm WIN98_28.CAB msconfig.cnt WIN98_40.CAB msconfig.exe WIN98_42.CAB msconfig.hlp Allgemein Auswahl der Windows Startart, hier kann angegeben werden, was alles beim Starten abgearbeitet werden soll. Unter anderem können Sie dort auch unter "Allgemein" -> "Weitere Optionen" einige Speicherzugriffe deaktivieren, was bei Problemen helfen kann. Hier sind auch Einstellungen zum Herunterfahren usw. Weitere Optionen Wie oben beschrieben können Sie hier einige Funktionen deaktiviern. Die meisten Einstellungen verlangsamen Windows allerdings, so dass sich deren Deaktivierung nur lohnt, wenn damit schwerwiegende Fehler beseitigt werden können:System-ROM-Haltepunkt deaktivierenDiese Funktion müssen Sie nur aktivieren, wenn noch virtuelle Speichermanager wie 286MAX oder QEMM benutzt werden. Bei aktivieren benutzt Windows den Read-Only-Memory zwischen F000:0000 und 1 MB nicht.Virtuellen HD IRQ deaktivierenWindows versucht die ROM-Routine zu umgehen die Interrupts von Festplattencontrollern verwaltet. Daduch läuft das System schneller. Diese Funktion muß nur bei einigen alten Festplatten aktiviert werden.EMM:A000-FFFF ausschließenWindows sucht automatisch nach freien Systemspeicher, bei einigen Geräten kann dieses automatische Suchen aber zu Konflikten führen. Wenn das der Fall ist können Sie mit dieser Funktion das automatische Suchen deaktivieren.Kompatibilitätsmodus für Datenträgerzugriff aktivierenDamit wird der 32-Bit Zugriff auf Datenträger unterbunden. Das kann bei Ein-/Ausgabeproblemen sinnvoll sein.VGA 640*480*12Nur Standard-Garfikkartentreiber werden geladenSCSI-Doppelpufferung verwendenWindows erkennt selber ob diese Funktion bei Datenträgerzugriffen benötigt wird. Nur bei fehlerhaften zugriffen sollte man diese Funktion mal aktivieren.ScanDisk nach fehlerhaften Herunterfahren deaktivierenWenn Sie Windows nicht ordnungsgemäß beenden wird automatisch ein Scandisk ausgeführt. Hier können Sie das für immer ausstellen.Speicherbegrenzung auf x MBHiermit wird die Speicherbelegung auf den von Ihnen eingegebenen Wert begrenzt.Schnelles Herunterfahren deaktivierenHierbei werden vom System geladene Protected-Mode-Gerätetreiber beim Herunterfahren nicht deinitialisiert, wodurch Windows besonders schnell beendet werden kann. Bei vielen Systemen macht diese Funktion nur Probleme, weshalb sie meist deaktiviert werden muß.UDF-Dateisystem deaktivierenHiermit wird die Unterstützung für das UDF-Dateisystem für austauschbare Datenträger deaktiviert.Pentium F0 (Lock CmpXchg) aktivierenEin Fehler im Pentium P5 und MMX kann zu Systemabstürzen führen. Normalerweise benutzen aber Programme diese Funktion nicht. Config.sys Hier kann jeder einzelne Eintrag leicht de- bzw. wieder aktiviert werden Autoexec.bat Hier kann jeder einzelne Eintrag leicht de- bzw. wieder aktiviert werden System.ini Auch hier kann jetzt jeder Eintrag der Datei bearbeitet werden Win.ini Auch hier kann jetzt jeder Eintrag der Datei bearbeitet werden Autostart Zeigt alle Programme an, die automatisch beim Hochfahren gestartet werden und man hat die Möglichkeit sie leicht zu deaktivieren |
| ----------------SCSI-Gerät
einschalten Wer externe SCSI-Geräte besitzt, muss nicht den Rechner neu starten, wenn er ein ausgeschaltetes Gerät irgendwann in Betrieb nehmen will. Auf folgende Weise geht es auch: 1. SCSI-Gerät einschalten 2. "Systemsteuerung" -> "System" -> "Gerätemanager" 3. "Aktualisieren" auswählen Nach kurzer Zeit steht das Gerät (z.B. Streamer, CD-Brenner) zur Verfügung Wer diese Funktion öfter benutzt, kann sich auch an beliebiger Stelle (z.B. auf den Desktop) eine Verknüpfung anlegen. Als Ziel muss dort "Control.exe SYSDM.cpl,,1" eingetragen werden. Ein Doppelklick darauf springt sofort in den Geräte-Manager. |
| ------------Plug
& Play Plug & Play ist sicher eine segensreiche Erfindung, allerdings können sich die Vorteile auch ins Gegenteil verkehren. Nicht benötigte Geräte kann man im Gerätemanager zwar entfernen, dank Plug & Play werden Sie aber beim nächsten Systemstart wieder erkannt und eingebunden. Besonders lästig sind Komponenten, die sich im BIOS nicht vollständig abschalten lassen. Dazu zählen vorzugsweise OnBoard - IDE - Controller, die man ja z.B. bei einem reinen SCSI - System nicht benötigt. Prominentes Beispiel auch der IDE - Controller auf zahlreichen SoundBlaster - Karten, der von Windows 95 per PnP eingebunden wird und aufgrund heute fast immer vorhandener OnBoard - Schnittstellen nur unnötig Ressourcen verbraucht. Solcher unerwünschten Systembestandteile kann man sich aber unter trickreicher Nutzung von Hardwareprofilen entledigen. 1. Öffnen Sie dazu die Systemsteuerung und dort das Symbol "System". Klicken Sie hier auf die Registerkarte "Hardware-Profile". Im Normalfall ist hier nur eine Konfiguration, die "Ausgangskonfiguration", aufgelistet. 2. Klicken Sie nun auf den Button Kopieren... und geben Sie als Namen z.B. "Temporärkonfiguration" (ohne Anführungszeichen) ein. Die neue Konfiguration wird nun aufgelistet (nicht immer?). 3. Wechseln Sie nun wieder auf die Registerkarte "Geräte-Manager", markieren Sie jeweils die nicht benötigte Komponente und klicken Sie den Button Entfernen. 4. Im nun folgenden Dialogfenster markieren Sie (unbedingt !) "Aus einer bestimmten Konfiguration entfernen", stellen in der Listbox darunter Ausgangskonfiguration ein und klicken OK. Falls Windows jetzt einen Neustart nachfragt und Sie noch andere Geräte entfernen möchten, beantworten Sie die Frage zunächst mit "Nein" und bestätigen dies erst nach dem letzten Gerät. 5. Beim nächsten Neustart fordert Sie Windows 95 nun dazu auf, eine Konfiguration auszuwählen. Wählen Sie hier die Konfiguration, aus der die Geräte entfernt wurden, also Ausgangskonfiguration (Nr.1) Und siehe da, Windows 95 "weiß" jetzt, welche Geräte es nicht erkennen "darf", die Ressourcen stehen wieder zur Verfügung. 6. Jetzt können Sie auch die Temporärkonfiguration unter "Hardware-Profile" wieder löschen, wodurch die Nachfrage beim Systemstart entfällt. 7. Um ein so ausgeblendetes Gerät wieder einzubinden, müssen Sie über den Hardware - Assistenten (Symbol "Hardware" in der Systemsteuerung) eine automatische Hardwareerkennung laufen lassen. Es werden dann aber alle so ausgeblendeten Geräte wieder eingebunden, so dass obige Vorgehensweise eventuell wiederholt werden muss. |
| --------------Lizenznehmernamen
eingetragen Wer bei Installation von Windows einen falschen Lizenznehmernamen eingetragen hat, kann mit manchen Online-Tools Probleme bekommen. Der BTX-Decoder aus dem MS Plus z.B. bricht dann mit der Meldung "Benutzer stimmen nicht überein" die Arbeit ab. Durch das Anklicken der Buttons wird der Registrierungseditor gestartet, womit Sie die Änderungen durchführen können. Anfänger sollten folgende Informationen dazu beachten:1. Aufbau der Registrierdatenbank2. Achtung! Was sollte man beachten! (Infos über das Sichern der Registrierdatenbank)3. Unterschiede zwischen Regedit und Regedt32 unter: HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion finden Sie die Zeichenfolge "RegisteredOwner" dort können Sie den Namen ändern unter "RegisteredOrganisation" ändern Sie den Firmennamen. Sie sollten die ganze Registry nach "RegisteredOwner" durchsuchen, da viele andere Programme diesen Schlüsselnamen auch benutzen. |
| ------------RUNDLL32.EXE Über die RUNDLL32.EXE lassen sich einige Befehle direkt aufrufen. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung möglicher Aufrufe. Der Aufruf erfolgt dann über "RUNDLL32 [Befehl]", dabei ist die Groß und Kleinschreibung aus der Tabelle zu beachten. Befehl Beschreibung Win 95/98 NT und Win2000 User,tilechildwindows Alle geöffneten Task automatisch nebeneinander anordnen JA Nein User,cascadechildwindows Alle geöffneten Task automatisch hintereinander anordnen JA Nein Krnl386.exe,exitkernel Windows ohne Nachfrage beenden JA Nein Msprint2.dll,RUNDLL_PrintTestPage Testdruck auf einen Drucker ausgeben JA Nein Sysdm.cpl,InstallDevice_Rundll Hardwareassistenten starten JA Nein User,wnetcancelconnection <Servername> Trennen der Netzverbindung zum Netwareserver JA Nein User,swapmousebutton Vertauscht die Maustasten (hat nur beim ersten Aufruf eine Wirkung) JA Nein User,ExitWindows Windows beenden (mit Abfrage wenn Anwendungen offen sind) JA Nein User,ExitWindows Exec Windows beenden (mit Abfrage wenn Anwendungen offen sind) nur Win98 Nein User,wnetconnectdialog Netzwerklaufwerke verbinden aufrufen JA Nein User,wnetdisconnectdialog Netzwerklaufwerke trennen aufrufen JA Nein User,repaintscreen Aktualisieren (F5) JA Nein User,setcursorpos Setzt Mauscursor links oben in die Ecke JA Nein Diskopy,DiskCopyRunDll Ruft Diskcopy auf JA Nein Rnaui.dll,RnaWizard DFÜ-Netzwerk starten JA Nein Rnaserv,CallerAccess DFÜ-Server JA Nein Shell,shellexecute Explorer öffnen JA Nein Shell32,OpenAs_RunDLL Box "Öffnen mit" aufrufen JA JA Shell32,SHFormatDrive Box Diskette formatieren aufrufen JA Nein Shell32,ShellAboutA Infobox JA JA Shell32,SHExitWindowsEx 0 Windows neu starten Ab Win98 Nein Shell32,SHExitWindowsEx 1 Windows beenden Ab Win98 Nein Shell32,SHExitWindowsEx 2 Windows Warmstart Ab Win98 Nein Shell32,SHExitWindowsEx -1 Windows Explorer neu starten Ab Win98 Nein Shell32,Control_RunDLL Systemsteuerung JA JA Shell32,Control_RunDLL desk.cpl Einstellung "Anzeige" aufrufen JA JA Shell32,Control_RunDLL main.cpl,@<Zahl> Einstellung "Einstellung" aufrufen 0 Maus 1 Tastatur 2 Drucker3 Schriftarten4 Energie JA JA Sysdm.cpl,InstallDevice_Rundll Schnelle Hardwareerkennung Ab Win98 Nein |
| --------------------Online
Registrierung Wenn es nach Microsoft gehen soll, ist für ein Update zuerst eine Online Registrierung nötig. Bei dieser Registrierung werden zwar wirklich nur die eingegebenen Daten übertragen (es hat sich herrausgestellt, das eine eindeutige ID (Netzwerkadresse) über tragen wird. MS behauptet zwar, das diese Daten nicht ausgewertet werden, aber wer gibt trotzdem schon gern seine Adresse weiter um nachher nur Werbung und sonstigen Müll zu erhalten. Durch einen Eingriff in der Registry kann man auch ohne das Registrieren seine Updates bekommen. Durch das Anklicken der Buttons wird der Registrierungseditor gestartet, womit Sie die Änderungen durchführen können. Anfänger sollten folgende Informationen dazu beachten:1. Aufbau der Registrierdatenbank2. Achtung! Was sollte man beachten! (Infos über das Sichern der Registrierdatenbank)3. Unterschiede zwischen Regedit und Regedt32 Aufrufen von REGEDIT.EXE (Steht in allen Betriebsystemen zur Verfügung) Aufrufen von REGEDT32.EXE (Nur für NT und ab Windows 2000) unter: HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion Dort setzen Sie nun einfach den Schlüssel "RegDone" auf den Wert 1. HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\Windows\ CurrentVersion\Welcome\ RegWiz und die Zeichenfolge "@" auf "1" |
| --------------WINREP.EXE WINREP.EXE ist dafür vorgesehen, um in einem Fehlerfalle alle Systemdateien zu sammeln und zusammen mit einem Fehlerprotokoll an Microsoft zu schicken. Diese Informationen werden in einer CAB-Datei zusammengepackt und können dann an MS verschickt werden. In der CAP-Datei finden Sie auch selber viele Informationen. So finden Sie hier eine vollständige Liste Ihrer Hardware und deren Konfiguration (Adressen usw.). Wenn Sie WINREP aufrufen können Sie selber weitere Dateien in die CAB-Datei hinzufügen. Diese Einstellungen werden aber nicht dauerhaft gespeichert und sind beim erneuten Aufruf wieder weg. In der Registry können Sie diese Seite der Dateien aber beliebig verändern: Durch das Anklicken der Buttons wird der Registrierungseditor gestartet, womit Sie die Änderungen durchführen können. Anfänger sollten folgende Informationen dazu beachten:1. Aufbau der Registrierdatenbank2. Achtung! Was sollte man beachten! (Infos über das Sichern der Registrierdatenbank)3. Unterschiede zwischen Regedit und Regedt32 Aufrufen von REGEDIT.EXE (Steht in allen Betriebsystemen zur Verfügung) Aufrufen von REGEDT32.EXE (Nur für NT und ab Windows 2000) unter: HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Winrep im Wert "UserFiles" als Datentyp REG_EXPAND_SZ können Sie angeben welche Dateien gesichert werden sollen. Die einzelnen Dateien müssen durch einen Punkt und ein Leerzeichen getrennt werden. |
| ----------------Autorun Um eine CD zu erstellen, wo beim Einlegen automatisch ein Programm gestartet wird gehen Sie so vor. Die CD muss im Hauptverzeichnis die Datei AUTORUN.INF. enthalten. Diese Datei muss mindestens aus drei folgenden Zeilen bestehen: [AutoRun] OPEN= <pfad>\<dateiname> <optionale Parameter> ICON= <pfad>\<dateiname> shell\install= &Setup wird im Kontext-Menü angezeigt, mit Accelerator-Key shell\install\command= setup.exe welches Programm Ausführen bei obigem Befehl im Kontext-Menü shell\configure = &Configure shell\configure\command = executable [Befehlsschalter | Pfad\Dateiname] shell\readme = &Read Me shell\readme\command = executable [Befehlsschalter | Pfad\Dateiname] shell\help = &Help shell\help\command = executable [Befehlsschalter | Pfad\Dateiname] Das hinter "OPEN=" angegebene Programm startet beim Einlegen der CD automatisch. Hinter "ICON=" sind auch andere Dateiformate erlaubt, nämlich BMP, DLL oder EXE. In diesen Fall muss die Position des Icon mitangegeben werden (z.B. icon=moricons.dll,7). Vergessen Sie nicht, dass das erste Icon immer der Zahl "0" zugeordnet ist. Wenn man die Icon-ID mit negativem Vorzeichen angibt, werden die IDs von -1 bis -x von 1 statt von 0 weg indiziert. Man braucht die Position also nicht mehr um eine Stelle verschieben. Standardmässig funktioniert es nur bei CD's, wie man es auch für andere Laufwerke einstellen kann, finden Sie unter: "Autostartfunktion für unterschiedliche Laufwerke einstellen". |
| ----------------Knowledge
Base MS hat für Fehler eine Knowledge Base angelegt, hier werden alle Fehler mit einer Nummer durchgezählt, die mit einem Q anfängt. Haben Sie ein Problem, können Sie direkt im Internet nachschlagen und suchen, die Knowledge Base finden Sie unter: Deutsche Knowledge Base: http://search.microsoft.com/germany/supportkb/ Englische Knowledge Base: http://support.microsoft.com/search/ http://support.microsoft.com/support Die Englische Knowledge Base ist aktueller als die deutsche Version. Hier finden Sie meist nur ältere Probleme. Wollen Sie zu einem Fehler (Qxxxxxxx) den Text als e-Mail haben, senden Sie einfach eine Nachricht mit der ID als Betreff (also z.B. Q143333 an mshelp@microsoft.com |
| -----------------Start
und End Logo Beim Starten und Beenden, werden von Windows unterschiedliche Bilder angezeigt. Sie können statt dessen auch Ihre Bilder anzeigen lassen, wenn Sie sich an bestimmte Regeln halten und das Bild im richtigen Verzeichnis ablegen. Format BMP Codierung RGB Abmessung (in Pixel) 320 * 400 Farben 256 Für das Startlogo: Name LOGO.SYS Verzeichnis Boot Verzeichnis Ist die Datei nicht vorhanden, wird immer das Standard-Logo angezeigt. Man kann aber eine LOGO.SYS erstellen. Sollte das Logo in der MSDOS.SYS abgeschaltet sein, wird es natürlich nicht angezeigt. Für das Endlogo: Name LOGOS.SYS für die Anzeige "Shutdown" LOGOW.SYS für die Anzeige "Wait" Verzeichnis Windows Verzeichnis |
| --------------------Beschleunigter
Start Suchen Sie in der Datei BOOTLOG.TXT nach Einträgen, die mit "LoadFailed" beginnen. Entfernen Sie nun diese Einträge aus den Dateien WIN.INI und SYSTEM.INI. Durch das Anklicken der Buttons wird der Registrierungseditor gestartet, womit Sie die Änderungen durchführen können. Anfänger sollten folgende Informationen dazu beachten:1. Aufbau der Registrierdatenbank2. Achtung! Was sollte man beachten! (Infos über das Sichern der Registrierdatenbank)3. Unterschiede zwischen Regedit und Regedt32 Aufrufen von REGEDIT.EXE (Steht in allen Betriebsystemen zur Verfügung) Aufrufen von REGEDT32.EXE (Nur für NT und ab Windows 2000) Erstellen Sie über -> "Registrierung" -> "Registrierungsdatei exportieren" eine Sicherheitskopie (im Notfall läßt sich die Registrierung dann per -> "Registrierungsdatei importieren" wiederherstellen). Löschen Sie nun auch hier die in der BOOTLOG.TXT gefundenen Einträge. Booten Sie Windows neu. Wenn die Meldung "Windows 95 wird gestartet..." erscheint, drücken Sie die F8-Taste. Im Start-Menü wählen Sie "Protokoliert". Dadurch wird erneut eine BOOTLOG.TXT erstellt, die man dann wieder auf "LoadFailed" untersucht. Verfahren Sie auf diese Weise bis Sie keine "LoadFailed"-Einträge mehr finden. In der Datei Bootlog.txt gibt es zwei "LoadFailed"-Einträge, die auf keinen Fall gelöscht werden dürfen! 1. "LoadFailed = ndis2sup.vxd" 2. "LoadFailed = vshare" Hier ist das "LoadFailed" ein Programmfehler unter Windows. Wer diese Dateien löscht legt Windows lahm. |
| ---------------------Absturz
des IE beherschen Standardmäßig wird der Internet Explorer 4.0 im gleichen Speicherbereich wie der Explorer geöffnet. Dadurch startet der IE zwar etwas schneller, bei einem Absturz des IE wird auch meist der Explorer mit beendet. Da der Explorer der Hauptteil des Systems ist, bedeutet das wiederum, das Ihr ganzes System auch mit heruntergezogen wird. Wenn Sie den IE in einem extra Speicherbereich starten wollen gehen Sie so vor: Starten Sie den IE und gehen Sie über "Ansicht" -> "Internetoptionen" -> "Erweitert" dort kreuzen Sie unter "Browsing" den Punkt "In einem neuen Prozess browsen". |
| ---------------------Lesezeichen
zwischen IE und Netscape synchronisieren Wenn Sie den Internet Explorer und Netscape einsetzen, haben Sie das Problem das Sie zwei unterschiedliche Lesezeichen haben. Um die Favoriten des IE mit den Bookmarks von Netscape auf den gleichen Stand zu bringen, finden Sie auf der MS Homepage ein Programm, welches die Lesezeichen abgleicht: http://www.microsoft.com/windows/ie/nsusers/default.htm Durch starten von diesen Programm können Sie die Lesezeichen untereinander abgleichen. Der Nachteil ist, das dieses Programm keine Funktionen bietet um diesen Vorgang zu automatisieren. Dazu finden Sie im Internet ein Sharewareprogramm welches Sie unter: http://www.abc.se/~m9761/bm_conv runterladen können. |
| --------------Laufwerke
auszublenden. Durch einen Eintrag in der Registrierdatenbank, ist es möglich Laufwerke auszublenden. Durch das Anklicken der Buttons wird der Registrierungseditor gestartet, womit Sie die Änderungen durchführen können. Anfänger sollten folgende Informationen dazu beachten:1. Aufbau der Registrierdatenbank2. Achtung! Was sollte man beachten! (Infos über das Sichern der Registrierdatenbank)3. Unterschiede zwischen Regedit und Regedt32 Aufrufen von REGEDIT.EXE (Steht in allen Betriebsystemen zur Verfügung) Aufrufen von REGEDT32.EXE (Nur für NT und ab Windows 2000) unter: HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Explorer kann man mit den Schlüssel "NoDrives" als Datentyp REG_DWORD durch setzen von Bitmasken Laufwerke ausblenden. Binärwert: Byte 1 kontrolliert Laufwerk [A: bis H:], Byte 2 [I: bis P:] usw. Byte 1 Bit 1 bedeutet: 01 -> Laufwerk A Byte 1 Bit 2 bedeutet: 02 -> Laufwerk B Byte 1 Bit 3 bedeutet: 04 -> Laufwerk C Byte 1 Bit 4 bedeutet: 08 -> Laufwerk D Byte 1 Bit 5 bedeutet: 16 -> Laufwerk E Byte 1 Bit 6 bedeutet: 32 -> Laufwerk F etc. Byte 2 Bit 1 bedeutet: 00 01 -> Laufwerk I Über eine einfache Bitliste können Sie den erforderlichen Wert leicht ausrechnen: zyxwvutsrqponmlkjihgfedcba Schreiben Sie jetzt einfach unter jedem Buchstaben eine "0" für ausbleden bzw. eine "1" für sichtbar. Diese Zahlenreihe rechnen Sie nun mit dem Windows Taschenrechner in einen Dezimalwert um, den Sie jetzt in die Registry eintragen können. Laufwerke die damit ausgeblendet werden, sind trotzdem unter WINFILE.EXE sichtbar. Auch können Sie über UNC-Namen noch angesprochen werden. |
| ------------Office
und Speicher Bei der Installation von Office97 legt die Setuproutine eine Verknüpfung in den Startordner, die sich Office Start nennt. Hierbei handelt es sich um ein Routine, die mehrere DLL-Dateien von Office beim Start von Windows bereits in den Arbeitsspeicher lädt. Wer nicht ständig die Office-Boliden aktiviert, sollte diese Verknüpfung besser aus dem Startordner löschen. Die DLL-Dateien werden dann erst bei Aktivierung der Programme angefordert. |
| ------------Cache-
Einstellungen Wer oft mit großen Grafiken arbeitet und weniger mit vielen Dateien, sollte den File-Cache begrenzen. Windows hat die Eingenschaft, dafür sehr große Werte zu nehmen. Dadurch kann es passieren, dass Windows auch bei 48MByte RAM nur 10MByte freien Speicher hat und anfängt auszulagern. Der normale Anwender sollte beim Eintrag MaxFileCache je nach Arbeitsspeicher folgendes einstellen: Arbeitsspeicher MaxFileCache <20MB kein Eintrag 20 bis 32 MB 8192 32 bis 64 MB 12288 > 64 MB 16384 Diese Werte gelten für Windows 95, bei Windows 98 sollte man dies aber nicht mehr machen, oder zumindest wesentlich höhere Max-Werte eintragen. Den Eintrag MinFileCache sollten Sie lieber nicht setzen, da er meist keine Vorteile bringt. In der SYSTEM.INI: [vcache] MinFileCache=x (in KB) MaxFileCache=xxxx (in KB) Wenn ein DOS-Programm im Hintergrund läuft, wird Windows der eingestellte Cache Speicher entzogen. Das kann dazu führen, dass die Meldung "Not enough Memory" erscheint, wenn der virtuelle Speicher begrenzt wurde. Stellen Sie deswegen keinen zu kleinen Wert ein. Diese Einstellung hat eine höhere Priorität als die Einstellungen, die über die Systemsteuerung gemacht werden können. |
